|
Bundeswehr runter von den Jobmessen! Gegen jede Kriegsverharmlosung! |
|
Sonntag, den 04. September 2011 um 20:53 Uhr |
|
Grüne Jugend Aktion gegen die Bundeswehr auf Ideenexpo: "Bundeswehr runter von den Jobmessen! Gegen jede Kriegsverharmlosung!"
Am 1. September hat die Grüne Jugend Hannover den einseitigen Werbevortrag der Bundeswehr auf der Ideenexpo genutzt, um ihre Kritik durch das Verteilen von Flyern deutlich zu machen. Leider blieben die Wortmeldungen während des Vortrags unberücksichtigt. Dazu erklärt die Grüne Jugend:
"Dies verdeutlicht, mit welchen verharmlosenden Mitteln die Bundeswehr Jugendliche ködert. Sie verherrlicht den Krieg und inszeniert Militär als Abenteuer mit Spiel, Spaß, Spannung und einmaligen Karriereaussichten. Dass die Bundeswehr während ihres Vortrages nicht einmal das Wort "Krieg" in den Mund nimmt und kritische Wortmeldungen ignoriert, finden wir unverantwortlich, gerade weil sich die Ideenexpo vorrangig an Kinder und Jugendliche richtet und damit die Aufgabe hat, wertfrei und umfänglich zu informieren."
Der Verzicht auf eine neutrale und kritische Darstellung und die mangelnde Bereitschaft der Bundeswehr zur Diskussion veranlasste die Grüne Jugend Hannover im Anschluss der Werbeveranstaltung dazu, den erlebnisorientierten Infostand mit Toilettenpapier zu dekorieren. Viele BeobachterInnen gaben den Aktivisten dabei recht: Krieg ist "scheiße"!

|
|
|
Grüne Jugend Hannover setzt Zeichen gegen Homophobie |
|
Mittwoch, den 18. Mai 2011 um 14:36 Uhr |
|
Gestern, am 17. Mai, war der internationalen Tag gegen Homophobie (Schwulen/Lesbenfeindlichkeit). Dieses Datum markiert den Tag im Jahre 1992, an dem die internationale Gesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste der Krankheiten genommen hat. Deswegen wurde an diesem Datum der internationale Tag gegen Homophobie etabliert, um so gegen Homophobie ein Zeichen zu setzen und Akzeptanz und Toleranz einzufordern. Die Grüne Jugend Hannover (GJH) veranstaltete deshalb ein so genanntes Same Sex Hand Holding (gleichgeschlechtliches Händchenhalten) um so zu zeigen wie normal Liebe jeglicher Couleur ist. Dabei liefen viele gleichgeschlechtliche Paare Hand in Hand durch die hannoversche Innenstadt und verteilten Infomaterialien zu Beratungsstellen, Aufklärung zu verschiedenen sexuellen Identitäten und Sticker gegen Intoleranz. Die GJH erhoffte sich dadurch die Menschen aufzuklären und die Welt ein Stückchen toleranter zu machen.
|
|
Freitag, den 06. Mai 2011 um 17:35 Uhr |
Von Freitag, 13. Mai, bis Sonntag, 15. Mai 2011 wird in Würzburg der 36. Bundeskongress der GRÜNEN JUGEND stattfinden
Nach einem erfolgreichen Selbstverständniskongress im Oktober 2010 mit über 400 Teilnehmenden, zahlreichen Diskussionen, Debatten, Wahlen und dem beschlossenen Selbstverständnis ist es nun Zeit für den ersten Bundeskongress im Jahr 2011.
Wir werden auf diesem Bundeskongress, nach dem Motto "gut vernetzt", wieder Workshops veranstalten und spannende Antragsdebatten führen.
Kommt und bestimmt unsere inhaltliche Aufstellung für die nächsten Jahre mit
Auf dem Frühjahrskongress wird turnusmäßig die SPUNK-Redaktion neu gewählt und der Platz der politischen Geschäftsführung muss nachgewählt werden.
Wir freuen uns auf Euer Kommen!
http://kongress.morgengruen.org/
|
|
Freitag, den 01. April 2011 um 15:09 Uhr |
|
01.04.2011: Zu den Sammelabschiebungen von Flüchtlingen aus Düsseldorf, darunter auch Menschen aus der Justizvollzugsanstalt Langenhagen, erklärt die GRÜNE JUGEND Hannover:
Am 31. März hat der Abschiebestopp von Flüchtlingen in Nordrhein- Westfalen geendet, sodass am 5. und 12. April Sammelabschiebungen aus Düsseldorf stattfinden werden. Betroffen sind Flüchtlinge aus Nordrhein- Westfalen und Niedersachsen, darunter auch Roma und Ashkali. Mindestens 260 Menschen sind für die Flüge angemeldet und werden nach Kosovo und Serbien abgeschoben.
Schon am 22. März, dem Aktionstag für Flüchtlinge, sind wir gegen das Asylbewerberleistungsgesetz auf die Straße gegangen. Hintergrund sind die vielen diskriminierenden Sondergesetze des Staats gegenüber Flüchtlingen wie die Residenzpflicht, die Unterkunft in Lagern, das Arbeitsverbot, die Lebensmittelgutscheine und im schlimmsten Fall die Abschiebung. Wir akzeptieren diesen institutionalisierten Rassismus nicht und fordern dessen Ende mit der Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes!
Dass Duldungen und Abschiebungen zum Alltag der Flüchtlinge gehören, stellen wir mit großem Entsetzen fest. Hier fordern wir besonders die Landesregierungen aber auch die Bundesregierung auf, Flüchtlinge, die aus ihrem Heimatland fliehen, zu schützen. Besonders gilt unsere Kritik dem niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann (CDU), zu dessen politischen Programm die Ausgrenzung und Abschiebung von Flüchtlingen gehört.
Es gibt regelmäßig Selbstmorde in den Flüchtlingslagern, nicht zuletzt in der Justizvollzugsanstalt in Langenhagen, die begreifbar machen, wie unmenschlich und menschenverachtend die aktuelle Flüchtlingspolitik ist.
Wir fühlen mit den Flüchtlingen, die abgeschoben werden, solidarisieren uns mit allen, die für deren Rechte protestieren und geben nicht auf, gegen Abschiebungen und das Asylbewerberleistungsgesetz zu kämpfen. Flüchtlingsrechte sind Menschenrechte und unser Gebot!
Ansprechpartnerin: Mona Hosseini (0176/65653546)
|
|
Auf nach Dresden! Naziaufmarsch gemeinsam blockieren! Geschichtsrevisionismus stoppen! |
|
Dienstag, den 15. Februar 2011 um 06:41 Uhr |
|
Am 19. Februar 2011 wollen Neonazis in Dresden erneut für einen neuen Geschichtsrevisionismus auf die Straße gehen. Gedenken wollen sie offiziell den Opfern des alliierten Bombardements auf die Stadt im Verlauf des Zweiten Weltkriegs. Vom 13. bis 15. Februar 1945 flogen die Britische und die US-Luftwaffe schwere Bombenangriffe auf die Stadt Dresden, wobei diese fast vollständig zerstört wurde. Die menschenverachtende Propaganda der Nazis bewertet den Angriff als Kriegsverbrechen und setzt ihn durch Neologismen wie „Bombenholocaust“ gar mit der Shoa gleich, bei der Millionen von Menschen ihr Leben lassen mussten.
Was sie jedoch verschweigen, sind neben der Frage der Kriegsschuld die Tatsachen, dass es sich bei der Stadt Dresden um ein wichtiges Zentrum deutscher Kriegsindustrie handelte, Dresden der drittgrößte Bahnumschlagsplatz Nazideutschlands war, an dem auch deportierte Gefangene des NS-Regimes „abgewickelt“ wurden und es sich um eine Garnisonsstadt handelte, in der wichtige Truppenteile der deutschen Kriegsmaschinerie stationiert waren. Auch die Opferzahlen werden gerne heraufgesetzt, um den Massenmordcharakter weiter zu betonen. Trotz der Tragik der Einzelschicksale handelt es sich bei Dresden nicht um eine „unschuldige Stadt“, wie so oft behauptet wird.
Um der Verfälschung der Geschichte entgegenzuwirken, gingen im vergangenen Jahr tausende Menschen auf die Straße, um diesen größten Naziaufmarsch Europas zu blockieren – und sie waren erfolgreich. Auch in diesem Jahr sollen die Nazis mit ihrem Versuch, ihre „Gedenkveranstaltungen“ stattfinden zu lassen, scheitern. Wir lassen uns auch dieses Mal nicht kriminalisieren, wir möchten auch dieses Jahr wieder spektrenübergreifend mehr tun, als nur symbolisch gegen den braunen Naziterror anzugehen. Runter von unseren Straßen und Finger weg von den Parlamenten!
Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!
Den Aufruf des Bündnisses „Dresden Nazifrei“ gibt’s hier: http://www.dresden-nazifrei.com/
|
|
|
|
|
<< Start < Zurück 1 2 3 Weiter > Ende >>
|
|
Seite 1 von 3 |