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Mitteilungen
Viel erreicht - für noch mehr kämpfen! Für eine rot-grüne Perspektive
Montag, den 07. Mai 2012 um 20:18 Uhr

GEMEINSAME ERKLÄRUNG VON JUSOS UND GRÜNE JUGEND

Viel erreicht - für noch mehr kämpfen!
Für eine rot-grüne Perspektive in der Region Hannover und in Niedersachsen


Die Region Hannover ist ein wichtiges und erfolgreiches rot-grünes Projekt. Die Gebietskörperschaft übernimmt wichtige Aufgaben und sorgt für einen gerechten Interessenausgleich zwischen den 21 Kommunen. In den vergangen Jahren haben SPD und Grüne in der Region viel erreicht. Jetzt gilt es den gemeinsamen Weg weiter zu beschreiten.

Gemeinsam für sozialen Ausgleich

In der Region Hannover gibt es immer noch starke soziale Ungleichheiten. Gemeinsam haben wir in den letzten Jahren unser Ziel ernstgenommen alle Menschen am Leben teilhaben zu lassen. Das Sozialticket ermöglicht vielen Menschen Mobilität, die bisher ausgeschlossen waren. Mit unserem Ziel die Jugendarbeitslosigkeit in der Region Hannover auf null zu senken, haben wir ein ehrgeiziges Ziel, dass klare progressive Mehrheiten braucht.

Gemeinsam für ökologische Nachhaltigkeit

In der letzten Wahlperiode hat Rot-Grün wichtige Beschlüsse für eine ökologisch nachhaltige Region Hannover getroffen. Einer davon ist das Ziel bis 2020 die Region Hannover klimaneutral zu machen. Mit unserem Ziel zukünftig ein Prozent des Regionshaushaltes für energetische Sanierung einzustellen, übernehmen wir die Verantwortung unseren Anteil am Klimaschutz zu übernehmen.

Gemeinsam gegen Rechts


In der Region Hannover gibt es stärker werdende Probleme mit Neonazis und rechten Gewalttaten. Am 1. Mai zogen etwa ein Dutzend Mitglieder von "Besseres Hannover" durch einzelne Kommunen in der Region und verbreiteten ihre menschenfeindliche Propaganda. Wir werden den Ausbau des bundesweit einmaligen Erinnerungsortes „Gedenkstätte Ahlem“ zur zentralen Gedenkstätte der Region Hannover als Ort der Bildung und der Dokumentation unterstützen, um an die Folgen des Faschismus zu erinnern. Darüber hinaus werden wir eineN BeauftragteN zur Koordinierung von Projekten gegen Rechts in der Region benennen.

Gemeinsam für echte Gleichstellung

Die Gleichstellung der Geschlechter müssen wir auch vor Ort aktiv vorantreiben. Dazu werden wir konsequent Gender Mainstreaming betreiben und beispielsweise eine gendergerechte Sprache etablieren und Sportförderprogramme unter dem Genderaspekt betrachten.

Gemeinsam für eine starke öffentliche Daseinsvorsorge

In den letzten fünf Jahren haben wir es gemeinsam geschafft dem Trend der Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge nicht nachzukommen und haben diese stattdessen in der Region gestärkt. Mit dem Regionsklinikum haben wir eine qualitativ hochwertige öffentliche Gesundheitsversorgung vor Ort. Mit unseren gemeinsamen Anstrengungen aha vor unfairer Konkurrenz zu schützen können wir auch unsere Müllversorgung öffentlich halten.

Gemeinsam für einen Politikwechsel in Niedersachsen


Am 20. Januar 2013 steht die Frage an, ob wir einen Politikwechsel in Niedersachsen schaffen. Nach zehn Jahren schwarz-gelber Regierung ist dieser dringend notwendig. Nur eine rot-grüne Regierung kann eine progressive Politik in Niedersachsen durchführen und die drängenden Probleme des Landes beheben. Die Region Hannover hat gezeigt, dass SPD und Grüne gemeinsam nachhaltige und soziale Politik zum Nutzen aller Menschen machen können und muss deshalb auch weiterhin als Vorbild dienen.

Gemeinsam für eine starke Region Hannover


Die rot-grüne Zusammenarbeit in der Region Hannover beruht auf einer gemeinsamen Vorstellung von guter Politik. In Hinblick auf soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit gibt es keine politischen Mehrheiten jenseits von SPD und Grünen. Die obengenannten Erfolge konnten wir nur miteinander erreichen. Ebenso können wir die angestrebten Ziele nur zusammen erreichen.

Insgesamt halten wir fest: Progressive Politik geht nur gemeinsam!

Deshalb fordern wir als rot-grüne Jugendorganisationen unsere Parteien auf, sich nicht anhand einer einzelnen Frage bezüglich der D-Linie, die nur einen Teil der ganzen Region betrifft, spalten zu lassen, sondern wir wollen, dass sich SPD und Grüne wieder auf das rot-grüne Projekt in der Region Hannover zum Wohle Aller besinnen und sich klar dazu bekennen.


 


 

 
Info zum Bundeskongress
Freitag, den 06. Mai 2011 um 17:35 Uhr

Von Freitag, 13. Mai, bis Sonntag, 15. Mai 2011 wird in Würzburg der 36. Bundeskongress der GRÜNEN JUGEND stattfinden

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Nach einem erfolgreichen Selbstverständniskongress im Oktober 2010 mit über 400 Teilnehmenden, zahlreichen Diskussionen, Debatten, Wahlen und dem beschlossenen Selbstverständnis ist es nun Zeit für den ersten Bundeskongress im Jahr 2011.

Wir werden auf diesem Bundeskongress, nach dem Motto "gut vernetzt", wieder Workshops veranstalten und spannende Antragsdebatten führen.

Kommt und bestimmt unsere inhaltliche Aufstellung für die nächsten Jahre mit

Auf dem Frühjahrskongress wird turnusmäßig die SPUNK-Redaktion neu gewählt und der Platz der politischen Geschäftsführung muss nachgewählt werden.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

 


http://kongress.morgengruen.org/


 

 
Auf nach Dresden! Naziaufmarsch gemeinsam blockieren! Geschichtsrevisionismus stoppen!
Dienstag, den 15. Februar 2011 um 06:41 Uhr

 

Am 19. Februar 2011 wollen Neonazis in Dresden erneut für einen neuen Geschichtsrevisionismus auf die Straße gehen. Gedenken wollen sie offiziell den Opfern des alliierten Bombardements auf die Stadt im Verlauf des Zweiten Weltkriegs. Vom 13. bis 15. Februar 1945 flogen die Britische und die US-Luftwaffe schwere Bombenangriffe auf die Stadt Dresden, wobei diese fast vollständig zerstört wurde. Die menschenverachtende Propaganda der Nazis bewertet den Angriff als Kriegsverbrechen und setzt ihn durch Neologismen wie „Bombenholocaust“ gar mit der Shoa gleich, bei der Millionen von Menschen ihr Leben lassen mussten.

 

Was sie jedoch verschweigen, sind neben der Frage der Kriegsschuld die Tatsachen, dass es sich bei der Stadt Dresden um ein wichtiges Zentrum deutscher Kriegsindustrie handelte, Dresden der drittgrößte Bahnumschlagsplatz Nazideutschlands war, an dem auch deportierte Gefangene des NS-Regimes „abgewickelt“ wurden und es sich um eine Garnisonsstadt handelte, in der wichtige Truppenteile der deutschen Kriegsmaschinerie stationiert waren. Auch die Opferzahlen werden gerne heraufgesetzt, um den Massenmordcharakter weiter zu betonen. Trotz der Tragik der Einzelschicksale handelt es sich bei Dresden nicht um eine „unschuldige Stadt“, wie so oft behauptet wird.

 

Um der Verfälschung der Geschichte entgegenzuwirken, gingen im vergangenen Jahr tausende Menschen auf die Straße, um diesen größten Naziaufmarsch Europas zu blockieren – und sie waren erfolgreich. Auch in diesem Jahr sollen die Nazis mit ihrem Versuch, ihre „Gedenkveranstaltungen“ stattfinden zu lassen, scheitern. Wir lassen uns auch dieses Mal nicht kriminalisieren, wir möchten auch dieses Jahr wieder spektrenübergreifend mehr tun, als nur symbolisch gegen den braunen Naziterror anzugehen. Runter von unseren Straßen und Finger weg von den Parlamenten!

 

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

 

Den Aufruf des Bündnisses „Dresden Nazifrei“ gibt’s hier: http://www.dresden-nazifrei.com/

 

 

 
Castor 2010 - Ein Rückblick
Freitag, den 12. November 2010 um 21:34 Uhr

 

Am vergangenen Wochenende wurden erneut Behälter mit hochradioaktivem Abfall von der Wiederaufbereitungsanlage La Hague ins niedersächsische Zwischenlager Gorleben transportiert. Dieses Mal rollten elf Behälter mit ihrer tödlichen Ladung zunächst über die Schiene, danach noch ein Stück auf der Straße zu ihrem Ziel, dem Zwischenlager in Gorleben.


Auch in diesem Jahr wurden die Transporte durch den massiven Widerstand durch die Wendländer_innen und angereisten Atomkraftgegner_innen begleitet. Zahlreiche Menschen bezogen Camps unter anderem in Metzingen, Hitzacker oder Gedelitz, um sich an den zahlreichen Aktionen zu beteiligen.

Bereits während der ersten Kundgebung im wendländischen Splietau wurden erste Bemühungen angestellt, die als "Südstrecke" bestimmte Straße zu unterhöhlen, was auch zum Teil gelang. Auf dem Weg nach Gorleben musste der Zug immer wieder halt machen, weil sich unter anderem auf der „Südblockade“ nahe der französisch-bundesdeutschen Grenze, sowie an weiteren Streckenabschnitten Demonstrant_innen immer wieder in den Weg setzten.


Im Wendland selbst war der Widerstand gewohnt vielfältig, allerdings auch von massiverer Natur als gewohnt. Durch Sitzblockaden entlang der Schienen, sowie einer Massenblockade des Bündnisses „X-Tausendmal Quer“, zahlreicher Trekker- und Materialblockaden durch Wendländer_innen und anderen Widerständischen und anderen Aktionen wurden starke Terminverzögerungen im Ablauf des Transports herbeigeführt.


Besonderes Aufsehen erregten unter anderem eine von tausenden Demonstrant_innen initiierte Gleisblockade bei Harlingen und die erfolgreiche Entschotterung von ca. 150 Metern des Gleisbettes bei Hitzacker. Auch Greenpeace sorgte am Dannenberger Verladekran für Aufsehen, als sich mehrere Aktivist_innen an einen LKW ketteten.


Die Polizei war mit ihrer Aufgabe, den Castortransport sicher zum Gorlebener Zwischenlager zu begleiten offensichtlich überfordert und griff daher nicht selten mit Gewalt gegen die in den meisten Fällen friedlichen Demontrant_innen ein. Sogar das für den Kriegseinsatz international verbotene und geächtete „CS-Gas“ wurde auf Schotter_innen abgeschossen – von einer überaus brutalen Schlagstock- und Pfefferspraytaktik einmal ganz abgesehen. Vielleicht spielten die zehrenden Schichten der Beamt_innen von bis zu 30 Stunden eine Rolle in diesem Vorgehen, vielleicht ist es aber auch ein Teil von dem, woran wir uns angesichts des "neuen Versammlungsgesetzes" gewöhnen müssen.


Die GJH hat sich am Wochenende vor den Transporten mit einem zweitätigen Aktionstraining intensiv auf den Widerstand im Wendland vorbereitet. Mit praxisorientiertem Ausprobieren auf der einen Seite und Vorträgen u.a. von Jan Wienken (Sprecher der GJ Niedersachsen) konnten wir gut vorbereitet anreisen und unseren Teil zu den Aktionen des Widerstands beisteuern.

Trotz der relativ positiven Bilanz der Aktionen sollten wir alle bedenken, dass dies nicht das Ende der Fahnenstange des Castor-Albtraums ist, denn auch nach Gorleben werden Brennelemente unter anderem nach Russland in die Plutoniumfabrik „Majak“ gebracht, deren Umland stark an den folgen der Verstrahlung leidet.


Haltet also die Augen auf, informiert die Öffentlichkeit und tragt euren Teil dazu bei, dass die Risikotechnologie Atomkraft endlich aus der Welt verschwindet!

 
Landesmitgliederversammlung in Stade
Montag, den 27. September 2010 um 13:11 Uhr

Die Grüne Jugend Hannover hat sich rege an der Landesmitgliederversammlung (LMV) der Grünen Jugend Niedersachsen beteiligt und kann auf ein spannendes Wochenende zurückschauen. Zentrales Thema der LMV war „Politik im ländlichen Raum“. Dazu wurden unter anderem Anträge abgestimmt, die für einen massiven Ausbau des öffentlichen Personen-Nah-Verkehrs auch auf dem Land plädieren und ihn für alle Menschen kostenlos gestalten wollen, um Mobilität umweltbewusster zu gestalten und den Gebrauch von Autos zu minimieren.

Des Weiteren wurde einem Antrag zum Thema Organspende zugestimmt, mit dem sich die Grüne Jugend Hannover (GJH) intensiv beschäftigt hat und woraus der Antrag entstanden ist. Auch brachte die GJH einen Antrag zur Einschränkung des Plastikkonsums ein, der ebenfalls angenommen wurde.

Besonders hitzig wurden die Anträge diskutiert, die sich mit internationaler Sicherheitspolitik und Deutschlands Rolle darin befassten. Der angenommene Antrag wird bald unter http://www.gj-nds.de/aktuelles/beschluesse/index.html einzusehen sein.

Die LMV war geprägt von tollen Diskussionen, besonderen Leuten, viel Spaß und einer schönen Atmosphäre! (Die nächste findet in einem halben Jahr statt und freut sich auf noch viel mehr junge Hannoveraner_innen!)

 
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