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Donnerstag, den 03. Mai 2012 um 09:09 Uhr |
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Am 5. Mai 2012 findet zum ersten Mal der Global Marihuana March in Hannover statt, eine Demonstration, die gegen die Kriminalisierung von CannabiskonsumentInnen und für die Legalisierung des Genuss- und Arzneimittels veranstaltet wird. Die GRÜNE JUGEND Hannover, die als Organisatorin der Demo auftritt, erklärt dazu:
"Das Cannabisverbot ist unwirksam, kontraproduktiv und veraltet. Durch das Verbot lässt sicht keine Beeinflussung des Konsumverhaltens feststellen. Des Weiteren wird der Drogenkonsum durch die Kriminalisierung gefährlicher, da es mit gesundheitsschädlichen Streckmitteln verunreinigt wird und nur durch illegale Verteilsstrukturen verkauft werden kann. Durch die heutige Drogenpolitik wird dem organisierten Verbrechen eine rentable Einnahmequelle gesichert", so Marcel Duda, Veranstaltungsleiter der Demo.
Wir fragen uns, warum Drogen wie Alkohol und Nikotin gesellschaftlich anerkannter sind, obwohl sie weitaus größere gesundheitliche Schäden als Cannabis hervorrufen. In Deutschland werden jährlich ca. 1 Mrd. € für die Verfolgung von CannabiskonsumentInnen ausgegeben. "PolizistInnen und RichterInnen haben besseres zu tun, als KifferInnen zu jagen", konstatiert Marcel, Mitglied der GRÜNEN JUGEND Hannover. Durch eine Legalisierung von Cannabis würde der Staatshaushalt geschont werden. Eine sinnvolle Drogenpolitik setzt nicht auf Verbote, sondern auf Prävention und Aufklärung.
Deshalb gehen wir am 5. Mai um 14 Uhr auf dem Opernplatz für die sofortige Legalisierung von Cannabis, umfassende Qualitätskontrollen, wissenschaftlich fundierte Grenzwerte für THC im Straßenverkehr und eine ehrliche und wertneutrale Prävention auf die Straße!
Facebook-Veranstaltung: http://www.facebook.com/events/266020203490983/
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Aus Tanzverbot wird Tanzgebot! |
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Freitag, den 06. April 2012 um 08:59 Uhr |
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Anlässlich des Tanzverbotes an Stillen Feiertagen erklärt die Grüne Jugend Hannover (GJH):
Es herrscht ab heute (05.04.) 4 Uhr morgens bis Ostersamstag 24 Uhr das alljährlich kritisierte Tanzverbot. Dies hält die GJH für antiquiert und für einen nicht mehr hin- nehmbaren Zustand: "Das Tanzverbot ist ein Relikt aus Zeiten, in denen nur eine kleine Minderheit nicht in der Kirche war. Das ist heute anders." erklärt ein Mitglied der GJH. Daher unterstützt die GJH die Demonstration "Tanzen gegen das Tanzverbot", welche am Karfreitag um 18 Uhr am Schillerdenkmal startet. Auch wenn die Demonstration unter dem Motto Tanzen gegen das Tanzverbot steht, so ist nicht abzusehen, ob tatsächlich getanzt wird, denn zu den Auflagen der Demonstration gehört, dass der ernste Charakter des Tages gewahrt bleibt. Ob sich jedoch alle Teilnehmer_innen an dieses Tanzverbot auch während der Demonstration halten werden, ist fraglich. "Wir möchten niemanden, der an diesem Tag trauern möchte, stören, doch wollen wir unsere Freizeit selbst gestalten." so ein GJH-Mitglied weiter. Dem Kommentar des Landesbischhofes Ralf Meisters, der Karfreitag sei eine ausgedehnte Schweigeminute, setzt ein weiteres Grüne Jugend Mitglied entgegen: "Wieviele Menschen nutzen den Tag denn tatsächlich zur Besinnung? Ich brauche keinen kirchlichen Tag, um für meine Trauer und Leid einen Platz zu finden. Ich trauere wann ich es möchte!"

Weitere Infos: www.tanzen-gegen-tanzverbot.de
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Bundeswehr runter von den Jobmessen! Gegen jede Kriegsverharmlosung! |
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Sonntag, den 04. September 2011 um 20:53 Uhr |
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Grüne Jugend Aktion gegen die Bundeswehr auf Ideenexpo: "Bundeswehr runter von den Jobmessen! Gegen jede Kriegsverharmlosung!"
Am 1. September hat die Grüne Jugend Hannover den einseitigen Werbevortrag der Bundeswehr auf der Ideenexpo genutzt, um ihre Kritik durch das Verteilen von Flyern deutlich zu machen. Leider blieben die Wortmeldungen während des Vortrags unberücksichtigt. Dazu erklärt die Grüne Jugend:
"Dies verdeutlicht, mit welchen verharmlosenden Mitteln die Bundeswehr Jugendliche ködert. Sie verherrlicht den Krieg und inszeniert Militär als Abenteuer mit Spiel, Spaß, Spannung und einmaligen Karriereaussichten. Dass die Bundeswehr während ihres Vortrages nicht einmal das Wort "Krieg" in den Mund nimmt und kritische Wortmeldungen ignoriert, finden wir unverantwortlich, gerade weil sich die Ideenexpo vorrangig an Kinder und Jugendliche richtet und damit die Aufgabe hat, wertfrei und umfänglich zu informieren."
Der Verzicht auf eine neutrale und kritische Darstellung und die mangelnde Bereitschaft der Bundeswehr zur Diskussion veranlasste die Grüne Jugend Hannover im Anschluss der Werbeveranstaltung dazu, den erlebnisorientierten Infostand mit Toilettenpapier zu dekorieren. Viele BeobachterInnen gaben den Aktivisten dabei recht: Krieg ist "scheiße"!

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Grüne Jugend Hannover setzt Zeichen gegen Homophobie |
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Mittwoch, den 18. Mai 2011 um 14:36 Uhr |
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Gestern, am 17. Mai, war der internationalen Tag gegen Homophobie (Schwulen/Lesbenfeindlichkeit). Dieses Datum markiert den Tag im Jahre 1992, an dem die internationale Gesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste der Krankheiten genommen hat. Deswegen wurde an diesem Datum der internationale Tag gegen Homophobie etabliert, um so gegen Homophobie ein Zeichen zu setzen und Akzeptanz und Toleranz einzufordern. Die Grüne Jugend Hannover (GJH) veranstaltete deshalb ein so genanntes Same Sex Hand Holding (gleichgeschlechtliches Händchenhalten) um so zu zeigen wie normal Liebe jeglicher Couleur ist. Dabei liefen viele gleichgeschlechtliche Paare Hand in Hand durch die hannoversche Innenstadt und verteilten Infomaterialien zu Beratungsstellen, Aufklärung zu verschiedenen sexuellen Identitäten und Sticker gegen Intoleranz. Die GJH erhoffte sich dadurch die Menschen aufzuklären und die Welt ein Stückchen toleranter zu machen.
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Freitag, den 01. April 2011 um 15:09 Uhr |
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01.04.2011: Zu den Sammelabschiebungen von Flüchtlingen aus Düsseldorf, darunter auch Menschen aus der Justizvollzugsanstalt Langenhagen, erklärt die GRÜNE JUGEND Hannover:
Am 31. März hat der Abschiebestopp von Flüchtlingen in Nordrhein- Westfalen geendet, sodass am 5. und 12. April Sammelabschiebungen aus Düsseldorf stattfinden werden. Betroffen sind Flüchtlinge aus Nordrhein- Westfalen und Niedersachsen, darunter auch Roma und Ashkali. Mindestens 260 Menschen sind für die Flüge angemeldet und werden nach Kosovo und Serbien abgeschoben.
Schon am 22. März, dem Aktionstag für Flüchtlinge, sind wir gegen das Asylbewerberleistungsgesetz auf die Straße gegangen. Hintergrund sind die vielen diskriminierenden Sondergesetze des Staats gegenüber Flüchtlingen wie die Residenzpflicht, die Unterkunft in Lagern, das Arbeitsverbot, die Lebensmittelgutscheine und im schlimmsten Fall die Abschiebung. Wir akzeptieren diesen institutionalisierten Rassismus nicht und fordern dessen Ende mit der Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes!
Dass Duldungen und Abschiebungen zum Alltag der Flüchtlinge gehören, stellen wir mit großem Entsetzen fest. Hier fordern wir besonders die Landesregierungen aber auch die Bundesregierung auf, Flüchtlinge, die aus ihrem Heimatland fliehen, zu schützen. Besonders gilt unsere Kritik dem niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann (CDU), zu dessen politischen Programm die Ausgrenzung und Abschiebung von Flüchtlingen gehört.
Es gibt regelmäßig Selbstmorde in den Flüchtlingslagern, nicht zuletzt in der Justizvollzugsanstalt in Langenhagen, die begreifbar machen, wie unmenschlich und menschenverachtend die aktuelle Flüchtlingspolitik ist.
Wir fühlen mit den Flüchtlingen, die abgeschoben werden, solidarisieren uns mit allen, die für deren Rechte protestieren und geben nicht auf, gegen Abschiebungen und das Asylbewerberleistungsgesetz zu kämpfen. Flüchtlingsrechte sind Menschenrechte und unser Gebot!
Ansprechpartnerin: Mona Hosseini (0176/65653546)
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